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Lieber direkt sprechen? +43 660 475 6507

Über mich

„Der nuschelt doch total. Der kann doch kein Moderator werden.“

Das haben Freunde meiner Mutter zu ihr gesagt, als ich noch zur Schule ging. Und ehrlich, sie hatten recht. Ich konnte es wirklich nicht. Heute ist meine Stimme bei ORF, Arte und Ö1 zu hören, und ich bringe anderen Menschen bei, wie sie zu ihrer eigenen finden.

Am Telefon, unverbindlich, mit einer ehrlichen Einschätzung.

Christoph Galette, Stimm- und Sprechtrainer
15 Jahre

Seit 15 Jahren stehe ich selbst vor dem Mikrofon, unter anderem für ORF, Arte und Ö1

über 20 Jahre

Arbeit mit Stimme, Sprechen und Schauspiel

300+

Menschen, die ich seitdem einzeln begleitet habe

5,0 ★

aus 87 Google-Bewertungen

Sprechtechnik plus Schauspielarbeit nach Tschechow und Stimmarbeit unter anderem nach Linklater. Salzburg, Wien und online.

Der Steckbrief

Auf einen Blick.

Stimmtrainer · Sprechtrainer · Sprecher · Sprecherausbildung

Christoph Galette arbeitet seit 2011 als professioneller Sprecher. Seine Stimme ist unter anderem in Produktionen für ORF, Arte und Ö1 zu hören: Er sprach Papst Franziskus im ORF-Interview von 2016, war Off-Sprecher der Arte-Dokumentation „Doomsday Clock“ und wirkte an einer Dokumentation über Fabergé mit. Im März 2026 las er Vladimir Vertlibs „Der Jude der Kaiserin“ in der Ö1-Sendung „Ganz normale Feindseligkeiten“. Werbe- und Unternehmensproduktionen entstanden unter anderem für SPAR, Konica Minolta (Synchronrolle „Komino“) und die Salzburger Verkehrsbetriebe.

Er leitet eine 1:1-Sprecherausbildung und bietet Stimm- und Sprechtraining für Einzelpersonen und Unternehmen an, in Salzburg, in Wien und online. Zu seinen Trainingskunden zählen Unternehmen verschiedener Branchen, unter anderem die ASB Schuldnerberatungen und Biogena.

Für Redaktionen und Veranstalter: Biografie und Pressefotos zum Herunterladen

Mir hat lange niemand zugehört.

Als Jugendlicher fiel es mir schwer zu sprechen. Ich nuschelte, sprach nasal, etwas zu hoch und gleichzeitig zu schnell. Darum hörte mir auch niemand wirklich zu, und weil nichts ankam, haben mich die Leute unterschätzt.

Meinen Wunsch, Radiomoderator und Sprecher zu werden, belächelten viele. Freunde meiner Mutter haben zu ihr gesagt, der nuschelt doch total, der kann doch kein Moderator werden. Irgendwann hat sie mich selbst gefragt, warum ich das überhaupt werden will, ich könne doch gar nicht sprechen.

Bei der Berufsinformationsmesse wurden wir in der Schule gefragt, wo wir hinwollen. Die anderen nannten Architekturbüros und Handwerksbetriebe. Ich sagte, ich gehe zum Radiosender Welle 1. Und zum ORF. Die Antwort war ein Seufzer und ein sehr langes Okay, Christoph, und möchtest du dir vielleicht noch etwas anderes anschauen? Einer der Dozenten an der Rundfunk-Journalismusakademie hat mir damals im Feedbackgespräch gesagt, ich könnte ein guter Zeitungsjournalist werden.

Innerlich wusste ich, dass das mein Weg ist. Ich konnte es nur nicht umsetzen.

Das war das eigentlich Frustrierende, nicht die Kränkung. Ich hatte etwas zu sagen und bekam es nicht auf die Straße. Wenn du das kennst, dieses Gefühl, unter deinen Möglichkeiten wahrgenommen zu werden, dann verstehst du ziemlich genau, warum ich heute das mache, was ich mache.

Mit siebzehn habe ich zum ersten Mal gehört, wie sich meine eigene Stimme anfühlt.

Das Gefühl, wie herrlich es ist, wenn die eigene Stimme den Raum erfüllt, erlebte ich mit siebzehn Jahren, bei meinem ersten Stimmtraining. Ich wurde gehört und wahrgenommen, und zwar ohne dass ich lauter geworden wäre. Zwischen dem, was ich dachte, und dem, was beim anderen ankam, lag auf einmal nichts mehr.

Rückblickend war das der Moment, in dem ich zum ersten Mal hörbar ich selbst war. Damals hatte ich dafür keine Worte.

Christoph Galette auf der Bühne mit erhobener Hand

Hörbar du selbst.

Heute ist es der Satz, an dem sich meine ganze Arbeit ausrichtet.

Warum Schauspiel

Warum ich nach Berlin gegangen bin und nicht auf eine Sprecherschule.

Technik allein hat mich nicht weit genug gebracht. Sauber sprechen konnte ich nach einer Weile, aber sauber ist eben nicht dasselbe wie glaubwürdig. Viele Menschen sprechen ordentlich und schön und lösen trotzdem nichts aus.

Deshalb habe ich von 2012 bis 2013 meine Schauspielgrundausbildung am Michael Tschechow Studio in Berlin gemacht, dazu die Stimmarbeit nach Kristin Linklater. Dort habe ich gelernt, was mir vorher niemand erklärt hatte: wie man so spricht, dass beim Zuhörer Bilder im Kopf entstehen. Wie man beim Sprechen eine Atmosphäre herstellt. Und dass es nicht nur darauf ankommt, wie du sprichst, sondern aus welchem Zustand heraus. Ein Schauspieler stellt ein Gefühl nicht her, er geht in eine Situation hinein, und die Stimme folgt von ganz allein.

Das ist bis heute die Grundlage von allem, was ich mache, und der Grund, warum bei mir nie nur an der Aussprache gearbeitet wird.

„Ein Schauspieler stellt ein Gefühl nicht her, er geht in eine Situation hinein, und die Stimme folgt von ganz allein.“
Woran ich glaube

Ich arbeite an der Stimme, weil dort die Person sitzt.

Für mich ist Stimme Persönlichkeit. In ihr klingt und schwingt unser gesamtes Leben mit, mit allen Erfahrungen, Haltungen und Glaubenssätzen. Sie erzählt unsere Geschichte ohne Worte, nur durch ihren Klang.

„Viele Menschen können superschön sprechen, aber nicht berühren. Genau dort beginnt meine Arbeit: bei einer Stimme, die echt ist und etwas auslöst.“

Eine Szene, die das besser erklärt als jede Methodenbeschreibung.

Christoph Galette im Sprechtraining

Ich war einmal auf einem Stimmseminar in der Toskana. Eine Teilnehmerin war weit über achtzig, die vitalste Person im ganzen Kurs und so etwas wie die heimliche Anführerin der Gruppe. Am letzten Tag hat jeder einen Text gesprochen. Ihrer war das Gedicht von Rilke, „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“.

Sie hat es nicht schön gesprochen. Es klang brüchig und ein bisschen komisch, und in diesem Moment haben alle im Raum verstanden, dass sie von sich selbst redet. Dass ihr gerade bewusst wird, dass sie nicht ewig leben wird. Hinter der vitalen Fassade war auf einmal ein ganzer Mensch zu hören, und ich glaube nicht, dass ihr das selbst klar war, nicht einmal bei der Auswahl des Textes.

Genau das macht Stimmarbeit. Sie bringt dich an deinen Wesenskern, ob du das vorhattest oder nicht.

Wie das konkret aussieht.

Frequenz plus Intention ergibt Wirkung.

Deshalb arbeite ich in meinen Trainings nicht nur an Atmung, Artikulation und Klang. Ich schaue auf mehrere Ebenen: auf den Körper, weil er dein Instrument ist und weil eine Stimme nur so frei sein kann wie der Raum, in dem sie entsteht. Auf die Technik, weil sie dir die Kontrolle gibt, die du auf der Bühne oder im Studio brauchst. Und auf die Gedankenebene, weil du nichts glaubwürdig sagen kannst, was du selbst nicht wirklich behauptest.

Dazu gehört auch, das loszulassen, was die Stimme zurückhält: Anspannung, alte Muster, hinderliche Überzeugungen.

Was du bei mir nicht bekommst.

Keine Arbeit mit Sprechstörungen.

Wenn ich im Beratungsgespräch höre, dass du bei einer Logopädin besser aufgehoben bist, sage ich dir das und nenne dir jemanden.

Und ich sage dir ehrlich, ob es passt.

Wenn du zwischen den Stunden übst, machst du schnell Fortschritte, oft schon nach wenigen Einheiten. Nach der Erstanalyse sage ich dir, wo deine Potenziale liegen und woran du noch arbeiten darfst. Das kostet mich manchmal Umsatz. Mir ist wichtiger, dass ich aus jeder Stunde mit einem guten Gefühl herausgehe.

Am schnellsten lernst du mich über die Ohren kennen.

Auf der Seite Sprecher findest du meine Hörproben aus Rundfunk, Werbung und Synchron. Bei den Kundenstimmen erzählen Menschen, die mit mir gearbeitet haben, und du hörst die Demo einer Teilnehmerin aus der Sprecherausbildung. Wenn du wissen willst, ob dir mein Zugang liegt, ist das der ehrlichste Weg.

Stationen und Ausbildung

Wo ich das gelernt habe.

Die Grundlage ist die Schauspielausbildung am Michael Tschechow Studio Berlin. Die psychophysische Arbeit nach Michael Tschechow, also Imagination, atmosphärisches Empfinden und körperlicher Ausdruck von innen heraus, ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.

Schauspiel und Methode
  • Schauspielgrundausbildung am Michael Tschechow Studio Berlin, 2012 bis 2013
  • Laufendes Training in der Stimmarbeit nach Kristin Linklater, zur Befreiung der natürlichen Stimme
  • Stimmenergetics im SE-ARCH Mentoring bei Katharina Felice
Stimme und Sprechen
  • Ausbildung zum Sprechtrainer am FON-Institut
  • Ausbildung zum Stimmtrainer am FON-Institut
  • Gelernt bei Pat Zwingmann, Markus Haase, Ronny Hein, Paul Johannes Baumgartner, Carmen Molinar, Svea Bäumler, Barbara Braun, Arno Fischbacher und Silvy Polz
Ergänzend
  • Neuromentaltrainer
  • EPT-Practitioner
  • Breathwork-Facilitator
  • SKAN körpertherapeutisches Training (laufend), Grundlage für die Emotionsarbeit
Lehre und Auszeichnungen
  • Seit 2014 Trainer für Schauspiel
  • Seit 2018 Stimm- und Sprechtrainer
  • Von 2023 bis 2025 Dozent an einer Schauspielschule in Salzburg
  • 2011 Gewinner des Hörspielwettbewerbs von Audible.de mit einer Live-Lesung aus „Ohrdebil, Gefahr aus Atlantis“

Ich bilde mich laufend weiter, nicht um Zertifikate zu sammeln, sondern weil gute Arbeit mit der Stimme nie fertig ist. Dazu hole ich mir immer wieder Inspiration bei anderen Trainern, Schauspielern und Sprechern. Ich verlange von niemandem etwas, was ich nicht selbst mache.

Wenn du wissen willst, wie das bei dir aussieht.

Du willst Sprecherin oder Sprecher werden

Die 1:1-Sprecherausbildung

Für alle, die vor dem Mikrofon stehen wollen, ob als Quereinsteiger oder mit Schauspielhintergrund. Von der Aussprache bis zum fertigen Demo, mit Praxis am Mikrofon und Zugang zum Tonstudio.

Zur Sprecherausbildung

Du willst beruflich überzeugen

Stimm- und Sprechtraining

Für Menschen, die im Meeting, auf der Bühne oder vor der Kamera gehört werden wollen. Damit deine Kompetenz auch hörbar wird und nicht nur auf deinen Folien steht.

Zum Stimm- und Sprechtraining

Erzähl mir, wo du gerade stehst.

20 Minuten am Telefon, kostenlos, und danach musst du nichts buchen. Ich höre mir an, was du vorhast, und sage dir ehrlich, ob und wie ich dir dabei helfen kann. Wenn ich glaube, dass jemand anderes besser zu dir passt, sage ich dir auch das.

Kostenfrei, unverbindlich, telefonisch.

Oder direkt anrufen: +43 660 475 6507

Christoph Galette sitzt im Schneidersitz im Trainingsraum und erklärt mit den Händen

Häufige Fragen zu Christoph Galette

Wer ist Christoph Galette?

Christoph Galette ist Stimm- und Sprechtrainer und aktiver Sprecher mit Sitz in Salzburg und einem zweiten Standort in Wien. Seit 2011 arbeitet er als Sprecher, seine Stimme ist unter anderem in Produktionen für ORF, Arte und Ö1 zu hören. Er bildet in 1:1-Ausbildungen angehende Sprecherinnen und Sprecher aus und trainiert Menschen, die beruflich mit ihrer Stimme überzeugen wollen.

Welche Ausbildung hat Christoph Galette?

Christoph Galette absolvierte seine Schauspielausbildung am Michael Tschechow Studio Berlin von 2012 bis 2013 sowie Ausbildungen zum Sprechtrainer und Stimmtrainer am FON-Institut. Er trainiert fortlaufend nach der Methode von Kristin Linklater und hat bei bekannten Sprechern und Trainerinnen wie Pat Zwingmann, Markus Haase, Ronny Hein und Carmen Molinar gelernt.

Welche Methoden verwendet Christoph Galette?

Seine Arbeit basiert auf vier Ansätzen: der Michael-Tschechow-Methode, der Stimmarbeit nach Kristin Linklater, Stimmenergetics im SE-ARCH Mentoring bei Katharina Felice und dem körpertherapeutischen SKAN-Training für die Emotionsarbeit. Der Ausgangspunkt ist nicht nur die Frage, wie jemand spricht, sondern aus welchem inneren Zustand heraus.

Für wen ist Christoph Galette als Sprecher tätig?

Seine Stimme ist unter anderem in Produktionen für ORF, Arte und Ö1 zu hören, unter anderem als deutsche Stimme von Papst Franziskus im ORF-Interview von 2016 und als Off-Sprecher der Arte-Dokumentation „Doomsday Clock“. Weitere Produktionen entstanden für SPAR, Konica Minolta und die Salzburger Verkehrsbetriebe.

Wo ist Christoph Galette tätig?

Hauptstandort ist Salzburg, dazu kommt ein zweiter Standort in Wien. Ob online, vor Ort oder ein Mix, das wird im Beratungsgespräch persönlich besprochen, je nachdem, was für dich am besten passt.

Für wen bietet Christoph Galette Coaching an, und für wen nicht?

Für Menschen, die professionell als Sprecherin oder Sprecher arbeiten wollen, für alle, die beruflich überzeugender sprechen und auftreten möchten, sowie für Unternehmen, die die Sprechkompetenz ihrer Mitarbeitenden entwickeln wollen. Nicht geeignet ist das Training bei Sprechstörungen, dafür verweist er an Logopädinnen und Logopäden, und für alle, die zwischen den Trainingsstunden nicht üben möchten.

Arbeitet Christoph Galette auch mit Unternehmen?

Ja. Neben dem Einzeltraining bietet er Gruppen- und Inhouse-Trainings an, etwa zu Auftritt, Stimme und Sprechen vor Medien und vor der Kamera. Zu den Kunden zählen unter anderem die ASB Schuldnerberatungen GmbH und Biogena.

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Stimm- und Sprechtraining, Sprecherausbildung, Sprecher für ORF, Arte und Ö1. Salzburg, Wien und online.